Graffiti Kinderzimmer

Graffiti Kinderzimmer

Für das Graffiti Kinderzimmer meiner Tochter lasse ich mir natürlich etwas ganz besonderes einfallen. Kurz vor Ihrer Geburt nutze ich die wenige Zeit die ich finde um ihr Zimmer zu besprühen. Da wir in unserer heutigen Zeit ja ein immer ausgeprägteres Bewußtsein über Farben, Lacke und Materialien haben mit denen die Kinder und auch wir täglich in Berührung kommen nutze ich Sprühdosen auf Acryl Basis. Die Firma Liquitex ist so freundlich die Farben zu sponsoren. Im Gegenzu dokumentiere ich meine Arbeit für sie.

Das arbeiten ist nicht ganz so einfach wie mit den Doden mit einem üblichen Härter, der auf Nitrobasis funktioniert. Nach etwas Übung macht es aber auch Spaß. Bei der Verarbeitung ist unbedingt auf eine professionelle Maske zu achten da der Körper diese Farben nicht so gut absorbiert.

Vom Motiv ist mir von Anfang an klar, das ich dem Bild möglichst viel Perspektive verleihen möchte und es eine angenehme Farbigkeit bekommen soll. Anfang sind viel mehr Details geplant, die ich nach Absprache mit meiner Frau aber lieber reduziere um unsere Tochter nicht zu überfordern.

Letztendlich entscheide ich mich für die Schmetterlige, das Schaf, einen Marienkäfer und den Vogel. Die gesamten Tiere freuen meine Tochter noch über Jahre hinweg. Besonders gut gefällt mir persönlich wie das Gesamtbild im Raum verfliesst, dadurch das es zu den Rändern ausläuft und um die Ecke des gesamten Raums geht.

Die Vorarbeiten sind diesmal etwas anderes als gewöhnlich. Ich breche eine Fachwerkwand mit einem Vorschlaghammer durch, was mir besonders viel Spaß macht. Es handelt sich um mein Lieblingswerkzeug;) Danach muss ich den gesamten Raum neu verputzen. Den Fussboden lackieren wir grau und zunächst werden die Wände weiß gestrichen. Nachdem Fussleisten, Fensterbänke und Fussschwellen eingesetzt sind beginne ich mit dem Bild. Fertig wird es tatsächlich erst kurze Zeit nach der Geburt.

 

Sponsor: Liquitex

Dokumentation Kinderzimmerproduktion

Kamera | Jens Scharzburg, Holger Banse - Schnitt | Philipp von Zitzewitz, Musik | Niklas Lutgerodt