Graffitikünstler erschafft Illusionsmalerei in Nordstemmen:)

Als Graffitikünstler bin ich immer wieder mit optischen Illusionen beschäftigt. Auch bekannt unter dem französischen Begriff Trompe-l´œil-Malerei. In Nordstemmen nahe Hannover lasse ich bereits 2014 eine gesprühte Lok aus der Fassade kommen.

Im selben Stil soll ich 2017 zwei Türen an der Fassade ins Thema einbinden. Außerdem gibt es inzwischen eine neue Mauer mit zwei großen Holztoren, die ebenfalls in Gesamtkonzept passen sollen. Auf die Türen entscheide ich mich gemeinsam mit dem Inhaber für alte Gleisarbeiter die gerade aus der Tür kommen.

Die Herausforderung ist das ich nicht von Anfang an die gesamte Fassadengestaltung plane sondern Stück für Stück Elemente hinzufüge. Auf der neuen Mauer entscheide ich mich für eine Nahansicht der Räder einer alten Lok, die auf den Toren realistisch ausgearbeitet werden und auf der Mauer stilisiert auslaufen.

Da die vielen Details mich doch länger als erwartet beschäftigen angagiere ich spontan meinen Freund und Kollegen Jascha Müller um sich mit der Grafik auf dem Mauerteil zu beschäftigen. Mit Jascha entwickelt sich in letzter Zeit ein stetige Kooperation, da es viel Spaß macht mit einem motivierten Partner wie ihm zusammen zuarbeiten. Wiedermal merke ich das es bei einer Umsetzung von Motiven weniger auf die Größe ankommt, sondern eher auf den Detailreichtum.

Inzwischen planen wir ich noch weitere Motive auf diese äußerst gelungene Architektur zu bringen. Direkt am Bahnhof von Nordstemmen hat der Besitzer eines alten Bahngebäudes ein zweites ähnliches Gebäude zu planen. Verbunden sind beide Gebäude durch eine Mauer in der Mitte auf der die Lok gesprüht ist. Das gesamte Gelände hat eine wirklich stimmige Atmosphäre gewonnen und nicht zuletzt die direkte Nähe zum Bahnhof macht die Stimmung komplett.

Das Feedback von Besitzer, Mitarbeitern und Kunden ist super und so macht es wieder einmal wirklich Spaß das Bild umzusetzen. Außerdem habe ich das Glück das die Baustelle im Nachbarort liegt.

Filmische Dokumetation

Kamera | Jascha Müller - Musik | Niklas Ludgerodt