Graffiti Zug

Keine Schadensmeldung für die Deutsche Bahn, keine Strafe und Niemand muss ein Graffiti melden. Diesmal ist das Graffiti nicht auf dem Zug, sondern der Zug an die Wand gesprüht. Mit der Umsetzung des sogenannten Tee Zuges geht für mich ein kleiner Traum in Erfüllung. Nachdem ich eine Reihe von historischen Dampfloks gesprüht habe sehne ich mich schon lange nach einer dieser alten Dieselloks mit ihrem bulligen Gesicht.

Für die Firma Voith habe ich dieses Jahr bereits ein weiteres Treppenhaus verschönert. Die Firma baut Kupplungen für Züge und lustigerweise holt mich das Thema immer wieder ein. In der Vergangenheit habe ich nicht nur eine Strafe für die Bemalung von zweit Zügen bekommen sondern auch für Schörling Kommunal, Jungenthal und die GATX Bilder und Filme gemacht. Obwohl ich al Kind kein großer Eisenbahnfan war ist meine Faszination durch diese Arbeiten für die riesen Kolosse gewachsen.

Um so schöner wenn man dementsprechend Motive ausarbeiten kann die einem am Herzen liegen. Bereits bei dem ersten Projekt für Voith wurde ich herzlich empfangen und es hat uns von den Menschen die das Projekt betreut haben bis hin zum Werkschutz jeder sehr freundlich behandelt.

Während wir die erste Wand noch mit Wandfarbe untermalt haben und nur die realistischen Teile gesprüht haben entscheiden wir uns diesesmal alles mit der Dose umzusetzen. Das geht einfach schneller. Wir schaffen es das gesamte Bild an nur einem Tag umzusetzen. Diesesmal ist das Motiv untersichtig in den Raum gerückt, so das jeder der die Treppe hinaufkommt das Gefühl hat als stände er auf einem Bahngleis. Die Nutzung der Illusion im Raum ist immer wieder faszinierend und hat eine Lange Tradition in der Kunst. Besonders die moderne Auflösung der Motive im hellen Raum wird immer mehr zu meinem Markenzeichen.

Auftraggeber: Voith

Mitarbeit: Jascha Müller, Paul Schäfer

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